Samstag, 26. Dezember 2020

eine kleine Weihnachsgeschichte

Es schneit...weiße große Flocken fallen am Fenster herunter. Weihnachten naht und überall in der Stadt verspürte man die Weihnachtliche Vorstimmung.
 
Nicht aber bei Lady Johanna...Sie lag auf ihrem Sofa und schaute etwas schlecht gelaunt aus zum Fenster raus. Eigentlich mochte sie den Schnee, aber irgendwie hatte sie gerade keine Lust. Keine Lust auf gar nichts. Nicht zum rausgehen, sich über den Schnee freuen oder gar sich auf Weihnachten freuen.
 
Sie fühlte sich leer und Einsam und dachte daran sich einfach zu verkriechen und die Menschheit den Rücken zuzukehren.
 
Es war nicht ihre Art, aber sie wurde in letzter Zeit doch von einigen Menschen sehr enttäuscht, und es nervten sie doch so einige. Das brachte der Job mit sich, wenn man mit Leidenschaft Menschen quält.
 
Keine Sorge die ist keine Killerin sondern arbeitet mit Herzblut als Domina in ihrem eigenen kleinen Studio. Sie liebt ihre Arbeit und ihr Leben war sehr erfüllend.
 
Aber es fehlte etwas...Viele ihrer Gäste wollten sie näher kennenlernen und ihr Dienen, aber es erfüllte niemand ihrer Kriterien sich als Eigentum durchzusetzen. Es nervte sie gewaltig ab, das keiner so recht zu wissen schien worauf es ankam. Daher lag sie da so auf dem Sofa und war einfach schlecht drauf.
Bald sagte sie sich zu sich selbst „Es reicht, jetzt ist Schluss mit dem Trübsahlblasen“ und stand auf und wollte raus in den Schnee.
 
Schnell zog sie sich an und stand vor ihrer Tür. Der Schnee war herrlich und weich und verschluckte die Geräusche. Es war ziemlich still auf der Straße.
 
Sie fing an zu laufen und wollte doch einen kleinen Einkaufsbummel machen. Lady Johanna schlenderte durch die Einkaufsmeile und hatte auf einmal das Gefühl das sie verfolgt wird. Sie schaute sich um, aber da war nichts besonders. Also setzte sie ihren Weg fort...
 
Aber da war es schon wieder, und schaute sich noch mal um. Ein Rollstuhlfahrer der einige Meter weiter hinten war schien sie doch zu verfolgen. Da sie keine Lust hatte zu reden ging sie schneller, aber irgendwie ließ er doch nicht locker.
 
Dann dachte sich Lady Johanna dann eben direkt stehen bleiben und zur Rede stellen...
 
Sie blieb stehen, und so schnell das der Verfolger nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Er fuhr mit vollem Schwung in ihre Hacken. Aus Reflex und weil es wirklich weh tat. Holte Lady Johanna aus und gab ihm eine saftige Ohrfeige. Völlig verdattert schauten sich beide an. Lady Johanna fand als erstes ihre Sprache wieder. „Du spinnst doch, das tat echt weh“...“Was willst du?...
 
Der Rollifahrer starte nur und schluckte. „Na bist du nicht in der Lage zu reden?“ sagte sie im scharfen Ton. Er nickte und versuchte was zu sagen, aber es kam nur Gestammel heraus. „Tzzzz das gibt ein blauen Fleck und meine Laune ist gerade auch nicht die beste. Warum hast du mich verfolgt?“ fragte sie und starte ihn in seine dunklen Augen an. „Nun du hast so irre lange Beine und deine Stiefel haben mich angezogen. Da konnte ich nicht anders als dir folgen. Es tut mir leid“ und sein Blick ging zu Boden und lief rot an.
 
Sie fand das ja irgendwie süß wie unsicher er wurde, lies sich das aber nicht anmerken. Stattdessen nahm sie ihre Hand und griff nach seinem Kinn und zwang ihn in ihre Augen zu schauen. „So mein Lieber, du fandest meine Schuhe und Beine anziehend?...
 
Nun ich findet das gibt ein Entschuldigungskaffee und dann reden wir mal“. Er starte sie an und nickte da er zu mehr nicht in der Lage war.
 
„Gut dann haben wir das ja geklärt“ sagte sie und ging weiter. Er starte ihr hinter her und schon hörte er „Los bewege dich oder brauchst du eine Extraeinladung“. Völlig verträumt rollte er hinter ihr her und sie hielt vor einem Kaffee an. Lady Johanna suchte sich ein Tisch der etwas abseits stand um etwas in Ruhe reden zu können. Sie staunte nicht schlecht wie gut ihr Begleiter mit dem Rollstuhl durch die engen Gänge kam. Endlich sahsen sie sich gegenüber und er bestellte erst mal einen Kaffee für beide. Dann trat ein langes schweigen ein und sie schauten sich tief in die Augen.

 
Dann fand er endlich den Mut was zu sagen...“Es tut mir leid das ich dir so in die Hacken gefahren bin, aber du hast so irre schöne Beine. Ich war einfach hin und weg und dachte nie das ich was sagen könnte“ kam leise von ihm. Sie musste schmunzeln und genoss es sehr das er so unsicher war. Sollte der Traum war werden, und endlich jemand sein mit dem sie ihre Bedürfnisse ausleben könnte. Das wäre ja das Weihnachtsgeschenk was sie sich wünschte.
 
„Das wichtigste ist erst mal wie heißt du den?“ wollte Lady Johanna wissen und erfuhr das er sich kleiner Werwolf oder Wölfchen nannte. Er arbeitete mit Kindern und meistert sein Leben recht selbstständig. Als es um Beziehungen ging wurde er immer kleinlauter und sie spürte deutlich das es im sehr peinlich war. „Mir ist das Peinlich über meine Sachen zu reden, weil man meint Behinderte können das nicht“ und schaute zu Boden. Lady Johanna sah deutlich wie Rot er im Gesicht war und genoss es sehr so ein Rohdiamanten vor sich zu haben. Endlich ein Wesen was sie zu ihren Bedürfnissen Formen kann.
 
„Du stehst also auf Beine?“ fragte sie und sie wollte nach und nach alles über ihn erfahren. Er spürte das es richtig war ihr alles zu sagen und warum auch immer schaffte sie es durch ihre Art das er ihr seine tiefsten Sehnsüchte gestand. Sie hörte sehr aufmerksam zu und völlig aus dem Nichts meinte sie „Ich möchte das du morgen Abend zu mir kommst, und erwarte eine Entschädigung für dein Angaffen, Verfolgen und beinahe über den Haufen fahren“.
 
Sie stand auf und gab ihm einen kleinen Zettel mit ihrer Adresse. Sie ging ohne eine Antwort abzuwarten.
 
Sie spürte wie er mit offenen Mund da sahs und hinter ihr her starte. Als sie draußen war hatte sie bessere Laune und ging nach Hause.
 
Zu Hause angekommen genoss sie das sie wusste das ab morgen endlich sie sich austoben konnte. Die Nacht war viel zu kurz und sie wachte viel zu früh auf. Sie genoss den Tag und nahm sich viel Zeit sich auf das Treffen vorzubereiten.
 
Gegen 8 Uhr war sie mit allem fertig und hatte sich in Schale geschmissen. Heute hatte sie Lust gehabt sich in einem langen schwarzem Kleid zu schmeißen. Sie wollte ihr Opfer nicht gleich völlig verschrecken, sondern es langsam angehen lassen.
 
Punkt 8 Uhr klingelte es und sie hatte bewusst Stiefel angezogen, wo man den Absatz auch draußen hören konnte. Sie öffnete die Tür und da stand er. Sichtlich aufgeregt und strahlte sie an. „Da bin ich und hoffe die Blumen gefallen dir“ und streckte ihr ein Strauß rote Rosen entgegen.
 
„Mensch Wölfchen die Rosen sehen toll aus. Ich liebe Blumen“ sie roch an ihnen und man konnte riechen das es Rosen waren. Sie trat zur Seite und ließ ihn einfahren. Als die Tür zu viel ging sie ins Wohnzimmer. „Du darfst mir gerne Folgen“ und Wölfchen setzte sich in Bewegung.
Im Wohnzimmer angekommen verschlug es ihm fast die Sprache. Man hatte das Gefühl in ein Weihnachtskaufhaus gelandet zu sein. So viel Weihnachtsdeko und alles blinkte und Roch nach Weihnachten. „Wow was für ein Zimmer“ meinte Wölfchen und war schwer beeindruckt wie jemand das so gestalten konnte.
 
„Ja ich liebe Weihnachten und alles was dazu gehört, aber setzt dich erst mal und möchtest du was trinken?“ fragte Sie. Wölfchen bejahte es und rollte zum Sofa und krabbelte rüber und machte sich gemütlich.
 
Lady Johanna kam mit einem Kaffee wieder und setzte sich Wölfchen gegenüber. Lange schaute sie ihn an und sie spürte das er wieder rot anlief.
Insgeheim genoss sie es sehr wie verlegen er doch in ihrer Gegenwart wurde.
 
„So ich finde der Abend ist noch jung und ich finde du könntest ja zu mir auf den Boden kommen, und meine Füsse Beachtung schenken“ meinte sie und schaute genau wie Wölfchen*s Reaktion ist. Wölfchen musste Schlucken und starte sie ungläubig an.
„Soll ich das echt machen?“  fragte Wölfchen und es schien als traue er seinen Ohren nicht.
„Brauchst du es schriftlich oder soll ich nachhelfen?“  und Lady Johanna setzte ihren Blick wage es nicht Widerstand zu leisten.
 
Langsam setzte sich Wölfchen in Bewegung und stieg aus seinem Rolli aus. Dann krabbelt er zu Lady Johanna Stiefel und starte sie an.
„Na riechen sie nicht gut, und kannst sie ja mal begrüßen“  meinte Sie und wartet das sich Lady Johanna endlich traut sie zu küssen.
 
Langsam fing Wölfchen an ihre Stiefel zu küssen und das tat er sehr intensiv. Ein Lächeln kam über ihre Lippen und wollte es weiter testen wie weit er bereit war in ihre Welt zu tauchen.
 
„So jetzt möchten meine Füsse auch deine Aufmerksamkeit“ und wartete darauf das Wölfchen anfing ihre Stiefel auszuziehen. Sehr langsam und sorgsam zog er erst den Rechten und dann den Linken Schuh aus. Dann wie als ob er das schon öfters gemacht hat fing er an ihre Füsse zu massieren. „Hmmm das tut einfach nur gut“ und Lady Johanna genießt einfach nur die Hingabe.
 
Nach einer weile dachte sich Lady Johanna das sie jetzt in Spiellaune ist und möchte testen was geht. Langsam spielte Lady Johanna mit ihrem Fuss in Richtung Lustzentrum von Wölfchen.
 
Wölfchen bekommt große Augen und wie aus dem Reflex rutschte er weg und wollte ihren Fuss wegschlagen. Irgendwie hatte Sie gehofft das es passiert, den Sie liebt Herausforderungen und sollte ihr Traum war werden.
 
„TZZZZZ wer hat dir erlaubt gegen mich die Hand zu erheben? Und auch noch wegzurutschen“  und schaute böse. „Na du hast doch nicht gefragt ob du darfst, und überhaupt nö will nicht“ und schaute sie stur an. Ganz langsam stand sie auf und blickte auf hin herab.
 
Mit deutlicher Stimme sagte Sie „Leg dich auf den Rücken“ und schaute ihn durchdringend an. Es kam nur ein klares „Nein“ von Wölfchen und das war der Startschuss.
 
Blitzschnell ging Lady Johanna auf ihn zu und mit wenigen Griffen hatte Sie Wölfchen auf den Rücken gelegt und setzte sich erst mal beherzt auf ihn drauf. Er kämpfte gegen sie an, aber da hatte er keine Chance wenn seine Arme unter ihren Knien eingeklemmt sind.
 
„So mein Lieber, jetzt gehörst du mir und kann machen was ich will mit dir“ und fing an ihren Weg zu seinen Nippeln zu suchen.
 
Sie schaute ihn lächelt an und als sie endlich eine Nippel gefunden hatte, fing sie beherzt sie zu kneifen.   
„Nein bitte nicht“  jammert er und versuchte aus ihrem Griff raus zu kommen. Irgendwann hörte der Widerstand auf und er schien es jetzt endlich zu genießen. „Na siehst du jetzt kommt doch gleich zwischen uns bessere Stimmung auf“ und Sie freute sich das sie sich austoben konnte. Immer weiter quälte Sie seine Nippel und dann wollte sie wissen ob er jetzt bereit ist ihren Fuss zu ertragen.
 
Lady Johanna stand jetzt auf und fing an mit ihrem Fuss in seinem Schritt zu drücken. Ein Stöhnen entfuhr Wölfchen und ganz leise kam von ihm „mehr bitte mehr nicht aufhören“. „Wusste ich doch Wölfchen das es dir gefällt und jetzt ausziehen“.
 
Recht schnell flogen die Kleidungsstücke von Wölfchen und etwas beschämend lag er jetzt vor ihr und bedeckte seinen Scharm. „Hände weg“, aber er schüttelte nur sein Kopf.
 
„Na ich glaube ich muss dir echt zeigen wer hier das sagen hat, wer die Kontrolle hat und dann wirst du schon loslassen können“, und damit ging Lady Johanna weg und kam mit einer Metallkette wieder. Sie legte ihm das um den Hals und zog kräftig dran. Sie entschied jetzt nichts mehr zu sagen und er konnte nicht anders als hinter ihr her zu krabbeln.
 
Sie hielt vor ihrem Spielraum an und öffnet die Tür. Es war ein großer Raum mit verschieden Spielmöglichkeiten die Wölfchen noch nach und nach kennenlernen wird.
Aber Sie will langsam mit ihm Anfangen und parkte Wölfchen vor einem Harken der über ihm hing. Schnell waren seine Hände über den Kopf und sein Körper in einen Harnes geparkt. Dann zog Sie ihn langsam nach Oben. So das sie auf Augenhöhe waren.
 
„So mein Lieber jetzt kann ich dich endlich betrachten ohne das du dich dagegen wehren kannst. Los öffne dich für mich und zeig was in dir steckt“ und berührte langsam seinen Körper.
 
Lady Johanna spürte das sie auf dem Richtigen weg war und legte los ihr Opfer auf Herz und Nieren zu testen.
 
Als Sie sich seinem Penis zu schaffen machte konnte er sich nicht mehr beherrschen. „Bitte mach das nochmal mit dem Fuss“ flehte Wölfchen. „Ach wie schön du betteln kannst, aber nein wenn es am schönsten ist soll man bekanntlich aufhören“ und so machte sie ihn langsam wieder los.
 
Es dauerte etwas bis Wölfchen so weit war und sie machten sich noch einen gemütlichen Abend. Als Wölfchen fahren wollte bekam er noch den Auftrag sich zu überlegen ob er bereit wäre in ihrem Reich zu kommen.
 
Als Lady Johanna die Tür Schloss fühlte sich so glücklich und konnte ihr Glück nicht fassen. Sollte das Möglich sein das Sie endlich jemanden gefunden hatte der Ihren Ansprüchen genügt.
 
 
Sie ging in die Wanne und ließ den Abend ausklingen.
Einige Tage später entdeckte Sie in der Post einen Brief ohne Absender. Sie öffnete den Brief und las:
 
Liebe Lady Johanna oder sollte ich dich meine Göttin nennen,
 
es hat einige Tage gedauert bis mir bewusst wurde das was wir erlebten haben, das ist was ich gesucht habe. Auch wenn ich mir das nicht vorstellen konnte.
 
Deine Gespräche mit dir haben mich beeindruckt und haben mich berührt. Du schaffst es einen zu durchschauen und es fühlt sich gut an.
 
Ich möchte dich bitten dich meiner anzunehmen, mich nach deinen Wünschen zu erziehen und zu formen. Möchte dir aus vollstem Herzen dienen und an deiner Seite stehen.
 
Das du weist das mir es ernst ist, liegt ihm Umschlag ein Schlüssel. Ich denke du wirst wissen wozu er gehört.
 
Ich danke den Tag wo ich dich angefahren habe, und das wir uns getroffen haben.
Bis zu unserem nächsten Treffen
 
Devote Grüße
 
Dein kleiner Werwolf
 
Lady Johanna musste erst mal schlucken und war erst mal Sprachlos. Im Umschlag war ein kleiner Schlüssel drinnen. Sofort wusste sie das er jetzt schon das schönste Geschenk gemacht hat.
 
Sie sollte seine Lust bekommen und durfte entscheiden was Sie wollte. Sie fühlte sich sehr Glücklich und schrieb ihm eine SMS da er seine Nummer hinterlassen hat. Sie schrieb:
 
Ich kann mein Glück nichts fassen, Danke für diese Hingabe...
 
Bitte sei heute Abend vor meiner Tür, Pünktlich und ich Freue mich in meine Hände zu wissen...
 
Deine Göttin
 


Damit bereite Sie sich auf den Abend vor und Sie wusste ihre Reise hatte ein Ende.
 
Der Abend kam und klingelte an der Tür. Lady Johanna  öffnete die Tür und traute ihren Augen nicht.
 
An der Tür sitze Wölfchen auf den Boden. Er hatte eine Schleife um seinen Körper gebunden. Er hatte eine weiße Lilie im Hand und sein Kopf war gesenkt.
 
„Danke meine Göttin, das ich dir Dienen darf und nach Hause angekommen bin“...  
 

Damit begann die Reise für beide...

Samstag, 21. November 2020

Kurzgeschichte: Sehnsucht

Die Tür ist verschlossen...

kann es immer noch nicht glauben...

Ich rüttle panisch an der Türklinke doch nichts öffnet sich.

Im Kopf weiß ich, dass die Tür zu ist und SIE nicht da ist, aber die Sehnsucht treibt mich dahin.

 

Die Sehnsucht packt mich; mein Herz schreit nach IHR...und doch bleibt die Tür verschlossen...

 

Weihnachten naht und die Welt fragt mich, was ich mir wünsche...

 

Tief im Herzen wünsche ich mir nur eins: SIE endlich wieder zu sehen...aber Corona verhindert gerade alles-  es kann noch dauern und niemand weiß, wann es soweit sein wird...keine Perspektive, kein Datum.

 

Ich fühle mich hilflos, Angst macht sich breit, Angst, SIE nie wieder sehen zu können- irrational-  ich weiß, wir sind tief miteinander verbunden. Diese Sehnsucht, sie zerfrisst mich. Ich will stark sein, stark sein für SIE! 

 

Schon verrückt,  dass ich nach über 15 Jahren gefunden habe, was meine Erfüllung ist. Ich das Glück kaum fassen kann, SIE zu erleben, SIE, die mich wirklich versteht und sieht, was in mir steckt. 

Es fühlt sich an wie ein Traum, der ein Traum war, und doch für einen kurzen Moment wahr wurde. Kaum gefunden, ist schon wieder Verzicht angesagt. 

 

Ich halte mich tapfer und versuch mich nicht unterkriegen zu lassen und doch wächst die Sehnsucht in mir. Könnte ich doch nur eine einzige Berührung von IHR auf meinem Körper spüren, IHREN besonderen Duft einatmen,  der allein schon mich in den Bann zieht und ihre Stimme hören, die zu mir spricht und mich fesselt. 

 

Das alles bleibt mir verwehrt, weil Corona da ist und wir verdammt sind, unsere Leidenschaften nicht ausleben zu dürfen.

 

Im Grunde ist das purer Sadismus. Die Sehnsucht fördern und doch verwehrt bekommen. Den Schmerz dies zu spüren und innerlich zu leiden.

 

Die Treue zu IHR lässt mich auch in dieser Zeit des Fasten zu ihr stehen. Meine Lust, der ich nicht nachgehe,  gehört ihr- für immer. Das ist in manchen Momenten hart, weil die Ungewissheit, wann sie einen das wieder schenkt, mitunter unerträglich ist. 

 

Der Halt ist mein Halsband, das mich jede Minute doch spüren und sehen lässt, ich gehöre ihr, das es kein Traum ist, was ich erlebt habe...SIE ist da, SIE ist real- SIE führt mich, gibt mir Halt und läßt mich wachsen! 

Ich hoffe,  dass die Tür nicht mehr lange verschlossen bleibt und mein innigster Wunsch, den ich habe, wahrlich den einzigen,  doch noch in Erfüllung geht.

 




Samstag, 10. Oktober 2020

Erfahrungsbericht: Ausbruchsicher verpackt durch (m)eine Göttin mit vielen Gesichtern

so war meine letzte Begegnung mit meiner Chefin (Lady Johanna) für mich.

Aber der Reihe nach....

Endlich Urlaub!
Gut 2 Wochen ist es her, dass ich bei meiner Chefin, Lady Johanna, gewesen bin. Es war  ein sehr ruhiges Spiel, umso mehr kam jetzt meine Renitenz zum Tragen. 

Echt unglaublich, wie die Stimmung sich so hochschrauben kann. Ich war ganz schön auf Krawall aus und nahm mir vor, meine Chefin zur Weißglut zutreiben. Gar nicht so einfach,, denn so leicht läßt sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Also schmiedete ich Pläne, wie es mir vielleicht doch gelingen könnte. 

So plante ich, mit Absicht 2 Minuten zu spät zu kommen, einfach um gleich von Anfang an ihre Geduld etwas zu strapazieren, so dass sie kurz vorm Explodieren sein würde. Kleiner Verweis zu ihrem Film : „ Wer zu spät kommt, ....“ Ich wollte sie provozieren. 

Doch sie vereitelte meinen Plan. Wie auch immer, sie schien es gerochen zu haben, denn 10 min vorher rief sie an und befahl mir, ja pünktlich zu sein. Da sie damit auch wusste, ich stehe schon vor der Tür, war mein Plan hinfällig. 

Also klingelte ich doch brav und wie üblich pünktlich im Lux. Vor dem
Eingang setzte ich noch schnell meinen Mund- und Nasenschutz auf und schon hieß es: Rein ins Vergnügen!
 
Kaum das Lux betreten, vernahm ich auch schon ihre Stimme aus dem Stahlraum. Gebieterisch, in einem Tonfall, der keinen Widerspruch duldete, befahl sie mir, mir erst einmal die Hände zu desinfizieren. Gehorsam folgte ich ihrer Anweisung, während sie über den Spiegel im Stahlraum kontrollierte, ob ich auch alles richtig ausführte! 
 
Allein ihre Stimme und ihr Tonfall lassen mich schon weiche Knie bekommen und bringen meinen Körper zum Vibrieren. 

Anschließend rollte ich auf ihre Aufforderung hin in den Stahlraum. 
Da ging die Rebellion los. Wie immer bestand sie auf ihr Begrüßungsritual. Aber ich hatte dazu so gar keine Lust und meinte: „ Begrüßen wir uns doch mit ner Ghettofaust! 
Naja das wurde ihr schnell zu bunt.

Ehe ich mich versah, zerrte sie mich kurzerhand und unsanft aus dem Rolli und zeigte mir recht schnell wo mein Platz ist. Das half mir sehr, etwas runter zu kommen. Dann legte sie mir eine Stahlkette als Leine an. Ihre Begrüßung forderte sie selbstverständlich in exakter Ausführung noch ein, bevor sie mich nach oben in den Holzraum schleifte. 

Dort habe ich ihr erst einmal ihre Sachen überreicht, durfte noch schnell duschen und dann legte sie so richtig los. Ihr Ziel war es, mich mit Tape komplett bewegungsunfähig zu machen, um meiner Renitenz ungestört mit ihren unzähligen sadistischen Methoden entgegen zu wirken und mich handzahm zu bekommen. 

Der Raum war nach dem Duschen mit Folie ausgelegt. Auf diese sollte ich mich legen, dann rollte sie mich einmal quer über den Boden und schon war ich komplett mit Folie umhüllt. Anschließend umwickelte sie mich straff mit Tape und rollte mich auf eine Schaukel. 
 
Darauf fixierte sie mich mit Seilen, um mich zu sichern und zog mich dann mit dem Seilzug auf eine angenehme Arbeitshöhe. 
Wie ein Käfer auf dem Rücken lag ich da.- ihr und ihrem Sadismus völlig ausgeliefert. Das einzige, was ich noch konnte, war atmen, nicht die kleinste Bewegung sonst war noch möglich. 

Ihre Erziehung folgte- unaufhörlich und gnadenlos ließ sie mich im stetigen Wechsel schmerzvoll dann wieder lustvoll für sie leiden bis an die Grenze meiner Belastbarkeit. 
 
Meine Nippel haben es ihr besonders angetan. Sie war der Meinung, dass sie noch besser trainiert werden sollen, damit sie griffiger und jederzeit für sie griffbereit sind als An- und Ausschalter sollte meine Renitenz mal wieder mit mir durchgehen. Schließlich wurde das Objekt ihrer Begierde mit jeweils 12 Kanülen verziert und diente als Nadelkissen. Unglaublich, dass es echt geklappt hat. Diese verband sie noch an die Ketten. Als ob ich jetzt noch weglaufen konnte. Jedes kleinste Zucken zog an den Schnüren... ein fieses Konstrukt.

Zum Schluss verhörte sie mich noch, um herauszufinden warum ich so renitent war...Ehrlich sie hat es geschafft, dass ich ihr doch alles gebeichtet habe, während sie mich eine gefühlte Ewigkeit mit meiner unbefriedigten Lust quälte! 

Nach 3 Stunden war ich echt zerlegt und wir waren beide echt glücklich,  uns so ausgetobt zu haben...

Das ist immer wieder das Schöne- bei ihr kann ich immer so sein wie ich bin, mich fallen lassen. Ich bin jedes Mal aufs Neue erstaunt, dass ich sie Dinge mit mir fertig bringt, von denen ich nicht einmal gewagt hätte zu träumen, weil ich immer glaubte, es würde eh nicht klappen. Geht nicht, gibt es bei ihr nicht, akzeptiert sie nicht! 
 
Sie nimmt sich eben tatsächlich immer wieder, was sie will und wie sie es will. Dafür vergöttere ich meine Lady! 
 

 

Mittwoch, 23. September 2020

Geschichte - Der Schlag

Gedanken zu dieser Geschichte:

 

Diese Geschichte hat viele reale Elemente. Ängste hat jeder Mensch und mich begleiten sie schon seit mehren Jahren. Es gibt Tage da geht es gut und andere Tage, wo sie mehr im Vordergrund stehen.

 

Die Begegnungen mit meiner Chefin nehme ich auch, um genau so eine Angst anzugehen. Den die fühlt sich real an...

 

euer kleiner Werwolf

 

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Ahhh bitte Aufhören schrie ich sie an, versuchte mich aus der Fesselung zu befreien. Keine Chance, ich höre den Rohrstock wieder durch die Luft sausen, halte die Luft an und spüre den harten Schlag auf meinem Hintern.


Wieder schrie ich laut die Worte „Ich pack das nicht“.


„Oh doch, du schaffst das...für mich schaffst du das“ hörte ich die Stimme meiner grausamen Göttin.


Grausam?

Ja das kann sie sein. Wenn sie so richtig in Fahrt ist, spiegelt sich der pure Sadismus in ihren Augen wieder...in diesen Momenten ist sie hart und gnadenlos, weil sie weiß, tief in mir will ich die Angst vor den Schlägen auf meinen Hintern überwinden. Dafür braucht es dann diese Härte, um da durchzukommen. 


Rückblick:

Lange war ich auf der Suche nach jemanden der mir die Angst vor dem Rohrstock und meiner Angst mit meinem Hintern nimmt. Zu tief sitzt diese eine, vergangene Geschichte, und keiner traute sich so recht ran, mir bei dieser Angst zu nehmen. Die üblichen Therapien haben da wenig geholfen, denn welcher Psychologe legt einen schon übers Knie. Im Internet bin ich auf ihre Anzeige gestoßen und wir haben uns getroffen. Es hat gedauert bis wir an dem Punkt angekommen sind, wo ich im Geheimen immer hin wollte. Heilsam ist das, weil sie nicht zurückschreckt und das durchzieht egal,  was ich versuche.


Aber jetzt?


Jetzt hilft sie mir einfach durch ihre Stärke,  die ich brauche,  um das durchzustehen....


Und wieder holte sie aus. Der Rohrstock knallte zischend auf mein Hintern...


Ich flehte sie an, sie möge doch aufhören,  weinte und hatte einfach nur Panik...


Wieder lief der altvertraute Film vor meinem geistigen Auge ab...


Du bist das letzte, bist ein Weichei und schaffst ja nicht mal 500 Schläge mit dem Rohrstock. Wenn du das nicht packst beende ich alles. Wie sehr ich das auch versucht habe, dies gelang mir nicht. Immer wieder hörte ich das ich schwach bin, und zu nichts zu gebrauchen war.


Die Erinnerungsfetzen kommen immer wieder hoch, wenn ich vor meiner Göttin liege und wir uns mit meiner Angst auseinandersetzen.


Das ist kein Lustschmerz, nein es ist ein richtig tiefer Schmerz, der kaum auszuhalten ist...


Die nächste Panikattacke bahnte sich an und ich versuchte, mich in die Unterlage zu beißen und fing an zu spucken...Irgendetwas zu tun, das verhindern würde, dass sie weiter schlägt.


Und weiter und weiter ging das ganze...


Immer schneller ging mein Atmen und ich hatte das Gefühl, ich ersticke. Dann spürte ich ihre starke Hand auf meinen Rücken und ihre Stimme kam an mein Ohr „ Du schaffst das, atme tief durch...Einatmen und ausatmen“...


Das half und ich kam langsam wieder runter...


„Ich will das für dich schaffen, scheiß Ängste“ und wieder liefen Tränen.


Langsam bekam ich meine Atmung wieder hin- der nächste Schlag folgte...


„Wie viele sind es noch?“...


„30 müssen es sein“!


Das Zählen konnte ich nicht mehr, und es waren erst 20...


„Jetzt konzentriere dich und du zählst jetzt mit, ich will dich hören“


Und ich zählte weiter, trotz der Schmerzen...und langsam näherte ich mich der Zahl 30.


Bei 28 fing mein Körper an zu zittern, ich schwitze und wurde allmählich heiser vom Schreien. Ich fühlte mich ganz weit weg.


Diesmal spürte ich mehr als eine Hand auf meinen Rücken. Diesmal ist es fast der ganze Körper meiner Göttin,  die mir Halt gab.


„Die beiden Schläge schaffen wir noch! Du bist so tapfer“...


„Ja für dich immer meine Göttin“...


Und 29 und 30- geschafft...


Ich brach zusammen und schrie alles heraus. Ich spürte wie sie mich fest umarmte, um zu verhindern,  dass ich völlig falle. Es dauerte bis ich mich beruhigt hatte.


„Du bist so tapfer und es wird immer besser“ hörte ich sie wie durch einen Nebel. Ich genoss es einfach nur, in dem Moment ihre Nähe zu spüren und den Stolz den wir beide haben.

Sonntag, 23. August 2020

Geschichte - Der Kampf (TS Geschichte

Lucy schaute in den Spiegel und dachte für sich nur wie lange muss sie das noch ertragen diese Lüge und das Versteckspiel. Lange fühlte sie sich nicht mehr zu Hause in dem Körper und weis das die Hülle völlig fremd ist. Den im Herzen und in der Seele war sie anders eben nicht Weiblich sondern Männlicher der schon lange in ihr lebte. Wie gerne würde sie anders Leben, aber sie hatte Angst davor das ihre Freundin Anna alles zu beichten. Den sie lebten in einer Frauenbeziehung und Anna war Lesbisch und hat immer gesagt das sie nie was mit Männern anfangen will. Und Lucy fühlte sehr lange und hat für sich immer versucht es zu unterdrücken den Lucy fühlte sich nicht normal und völlig Gagger.


Oft hat sie von ihrer Mutter gehört "Lucy du musst dich annehmen wie du bist und du bist nun mal kein Junge".Oft hat sie das hören müssen und innerlich wünschte sie sich sehr endlich so sein zu können wie sie war. "Schatz kommst du Frühstück ist fertig" "Ja Anna bin gleich fertig" und Lucy atmete nochmal tief durch und dachte sich auf in den Kampf und ging zum Frühstück ins Wohnzimmer.


Anna stand da und ging auf Lucy zu und umarmte sie und küsste sie Leidenschaftlich und Lucy genoss es sehr und erwiderte diese Leidenschaft. Nach einer Zeit lösten sie von einander und nahmen am Frühstückstisch platz und Lucy schenkte erst Anna und sich Kaffee ein. Beide schauten sich lange in die Augen und Anna meinte zu Lucy "Warum schaust du so traurig irgendetwas belastet dich doch". "Ach Anna es ist nichts mir geht es gut" und sie schaute unbewusst weg. Anna Stand auf und setzte sich neben Lucy nahm ihr Kinn und zwang so Lucy direkt in die Augen zu schauen. "Lucy ich möchte jetzt wissen was los ist" "Seit Wochen merk ich doch das was ist". Tränen schossen in Lucys Augen und fanden ihren weg über ihre Wangen. "Anna ich liebe dich sehr weist du das? Aber ich kann dich nicht als Frau lieben den ich hab die Hülle einer Frau,aber in mir bin ich anders". Anna schaute sie tief in die Augen und wollte das Lucy das endlich aussprach "Lucy sag es bitte" "Anna ich bin und fühle mich als Mann und würde auch endlich so leben können". Ängstlich schaute Lucy Anna an und erwartete jeden Moment das Anna sie anschrie oder ihr eine ballerte oder gar für verrückt erklärte,aber es passierte nichts außer das Anna sie immer noch anschaute.


Endlich eine Regung und zwar Anna nahm sie in den Arm und flüsterte sehr leise zu Lucy "Ich liebe dich sehr und werd dich niemals verlassen". Nun konnte sich Lucy nicht mehr zurückhalten und ihre Tränen liefen nur noch in Strömen. Den sie war so erleichtert das es endlich raus war.Endlich diese Last die sie seit ihrer Kindheit mit sich Rum trug war ausgesprochen,endlich nicht mehr dieses verstecken und verleugnen. Nach einer Weile küsst sich inniger den je und das Frühstück war vergessen.Lange lagen sie im Bett und Lucy erzählte alles was in ihr vorging und versuchte soweit es ging Annas fragen zu beantworten und beide fühlten sich sehr wohl.


Einige Wochen später schaute sich Lucy im Internet nach Adressen um wo sie hingehen konnte um eine Beratung und Hilfe zu bekommen. Anna bemerkte es da Lucy es ihr auch zeigen wollte, aber irgendwie fand sie es langsam aber sicher doch etwas komisch."Lucy meinst du nicht das du da doch ein wenig zu weit gehst? Meine du bist Frau auch wenn du diese Empfindungen hast". "Aber Anna vor einigen Wochen war es für dich doch Okey und du wolltest mir helfen?" etwas verdattert schaute Lucy jetzt Anna an. "Na Lucy du weist doch ich liebe Frauen und auch den Körper, ich hab angst das ich dich verliere nur weil du dich vielleicht in eine Sache verrennst". "Aber Anna ich verrenne mich nicht in etwas sondern ich bin so wie ich bin". Lucy merkte langsam wie doch die Wut hochschoss den wieder wurde sie nicht ernst genommen und man zog alles wieder ins lächerliche und glaubte ihr nicht. "Lucy was ist wenn alles schief geht ich kann so nicht Leben wenn ich weis das du doch ein Mann wirst". "Den möchte Brüste berühren und eine Pussi spüren". "Anna du hast mich angelogen du bist wie alle anderen". Lucy stand mittlerweile und schaute Anna nur noch wütend an und zitterte am ganzen Körper weil sie so wütend wurde. "Weist du was Anna genau solche Menschen wie du haben mich veranlasst zu schweigen,und du hast es sogar gewagt mich anzulügen". Drehte sich um und verlies die Wohnung und knallte nur noch die Tür.
Anna schaute verdutzt,aber es war ihr klar den sie wusste für sich das sie damit einfach überfordert war und ihr bewusst wurde das sie so Lucy nicht lieben konnte.

Als Lucy aus der Eingangstür kam und auf der Straße stand schien die Sonne sehr warm und schien ihr Gesicht. Sie war immer noch sehr wütend und dachte nur noch die Spinnen doch alle warum versteht mich keiner. Was ist so schwer daran meine sie müssen ja damit nicht leben und sich gefangen fühlen. Sie rannte nur noch los und wusste nicht wohin.Sie schaute nicht mehr nach links oder rechts. Nach einer weile blieb sie doch mal stehen und schaute sich um wo sie war.Sie war an ihrem Lieblingsplatz im Park gekommen.


Der Platz war ein Teich wo verwinkelte Ecken gab wo man sich zurückziehen konnte da es viele Bäume und Sträucher gab. Irgendwie war Lucy überrascht das sie den Weg alleine gefunden hat ohne zu wissen wie sie dahin kam.Es war keine Menschenseele dort und sie genoss es sehr diese Stille zu genießen.Sie merkte zwar die Wut stückweise noch,aber es legte sich langsam und lies sich einfach fallen und merkte doch wie einsam sie wie so oft war.Irgendwie fühlte sie sich doch sehr im stich gelassen,so mal sie wusste das was sie fühlte normal ist und keine Seltenheit gab. Sie wollte in den nächsten Tagen eine Beratungstelle für TSler aufsuchen um für sich ihre weiteren Wege einzuleiten. Den sie will einfach so nicht mehr weiter leben den wenn doch würde sie sich weiter so verleugnen. Lucy merkte langsam wenn muss sie alleine den Weg gehen und wusste das sie es nicht ganz alleine Packte oder es musste endgültig ein Schlussstrich gezogen werden.


Oft hatte sie drüber nachgedacht und hatte es für sich immer als wirklichen letzten Ausweg gesehen.Sie dachte nach und irgendwie wusste sie das war gerade der einzige Weg den sie wollte mit Anna diesen Weg gehen,aber sie hat sie belogen und betrogen. Lucy schaute sich um und an der anderen Seite des Sees eindeckte sie die Brücke wo sie schon oft rüber gefahren ist und oben stand wenn sie diese Gedanken hat. Und Lucy wusste wenn sie Frei sein will wird sie diesen letzten Gang alleine gehen.Also bewegte sie sich langsam auf die Brücke zu und sehnte sich nur noch frei zu sein von allem. Als sie am Geländer stand schaute sie nach unten. Die Autos fuhren ziemlich schnell und nahmen keine Notiz von Lucy. Lucy stieg langsam aufs Geländer und schaute nur noch in den Himmel und atmete tief durch und...


Plötzlich zog etwas von hinten an ihr und sie flog nach hinten und landete unsanft auf den Rücken.Etwas verwirrt schaute sie sich um und erblickte Anna die sehr verschwitzt war. "Wwwasss machst du den hier Anna?"."Meinst du Lucy ich lass dich sterben das glaubst du auch nur",schmeiß nicht dein Leben weg". "Aber Anna was soll ich machen wenn du mir noch nicht mal glaubst und ernst nimmst und mich verstehst?". "Lucy es tut mir nur leid,aber für mich ist das auch alles neu und fühle mich auch etwas überfordert,aber das ist kein Grund dein Leben wegzuwerfen hörst du". Dankbar warf Lucy sich um den Hals von Anna und fing schrecklich an zu weinen den sie wusste das eine Sekunde später und sie wäre unten gewesen. Anna hielt sie lange fest und war nur noch glücklich das Lucy noch lebte und will sie nie mehr loslassen. Nach einer weile schaute Anna Lucy an und meinte "Du ich möchte mit zu dieser Beratungsstelle und möchte dich dahin begleiten,vielleicht finden wir beide einen gemeinsamen Weg der für uns beide machbar ist". Lucy schaute verdutzt Anna an und ein kleines lächeln kam und "Danke" kam aus ihr heraus "einfach nur Danke Anna das du mir beistehen willst und möchte dich nicht verlieren". "Nur möchte ich so leben wie ich bin und es gibt Lösungen,nur lass mich nicht alleine". Beide schauten sich dann nur noch an und küssten sich sehr lange und innig...

 (Geschrieben 2007)

Montag, 3. August 2020

Gedanken: BDSM und eine Behinderung - geht das?

diese frage hab ich mich oft gefragt und habe mich in einem völligen Tabuthema bewegt. Selbst in der heutigen Zeit wird das Thema Sexualität und Behinderung als etwas gehandelt was nicht geht und sein darf...

Warum...

Nun es gibt Menschen die glauben Behinderte können nicht so empfinden...

oder gar alles so ausleben...

ja und das Aussehen hält oft ab über seinen Tellerrand zu springen...

Ja ich meine das Aussehen, das für unsere Gesellschaft immer noch ein wichtiges Thema ist. Man möchte gut aussehen und bloß nicht auffallen, oder gerade weil man so gut aussieht fällt man auf. Je nach Charakterzug entscheidet man sich für eine Seite...

Tya und als wie in meinem Fall als Rollifahrer lernt man schon fast an der Muttermilch das man doch irgendwie anders ist...Mitleidvolle Blicke und der arme kleine und weis nicht was...Meine Mutter musste sich sogar anhören das sie für eine Sünde im Vorleben dafür bestraft wird mit mir. Dabei hat sie mich sogar Adoptiert und hat sich einen kleinen Satan ins Haus geholt (laut einiger Leute)...

Als Kind hatte ich viel damit zu kämpfen das ich irgendwie „Normal“ sein wollte und das nicht ging. Hab mich versucht anzupassen und naja in der Jugend merkte ich wollte auch mich verlieben aber ging nicht so. Damals ging das auch mit meiner Transsexualität los und da war eh alles durcheinander...

Und da war das Chaos erst recht perfekt den wie sollte man fühlen, was und wohin sollte das gehen.

Fragen über Fragen und kein Mensch der mir darauf eine Antwort geben konnte. Mit Mitte 20 habe ich meine ersten BDSM Erfahrungen gemacht, und habe mich dort am wohlsten gefühlt.

Da war Transsexualität kein Fremdwort und habe für mich viel herumexperimentiert was meine Fetische angeht und so. Eine Partnerin habe ich damals auch gefunden und konnte meine ersten wirklichen Erfahrungen sammeln. Im Nachgang kann ich sagen war viel herumexperimentieren und probieren...Ja was soll ich sagen was ich damals schon suchte war das mir jemand zeigt das die Behinderung nicht im Vordergrund steht sondern der Mensch. Vieles konnte man angeblich nicht so machen, ja und ich hatte oft den Behindibonus auch wenn ich es nicht wollte...

Auch mit viel Unsicherheiten hatte ich zu kämpfen...

Irgendwann war ich so ab genervt das ich mich fast 10 Jahre aus allem raus zog. Glücklich war ich in der Zeit nicht, den Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche kann man nicht so einfach abstellen.

Durch eine Freundin die mir von der Sexualbegleitung erzählt hat und könnte ja auch mal im Studio gehen machte mir echt wirklich Angst. Es hat gute 2 Jahre gedauert bis ich mich doch auf den Weg gemacht habe. Damals konnte ich es mir nicht vorstellen jemanden Geld zu geben, und dann mit mir was anfangen zu wollen.

Es lag an mein Selbstbild und meinem Gefühl was ich innerlich hatte. Das Leben geht an einem nicht Spurlos vorbei wenn man immer wieder spürt was die Gesellschaft von einem hält und man sich oft gewünscht hätte einen Tarnumhang zu haben.

Tya irgendwann wurde der innerliche Druck so hoch das ich mich doch überwunden habe und mir ein Studio gesucht habe. Es war wahrlich nicht leicht eins zu finden was Rolli tauglich ist oder gar jemanden der sich traut einen Behinderten zu verhauen...

Leider gibt es nicht viele Sexworker die es in ihre Profile reinschreiben...

Es gab nur eine Handvoll Ladys die das sogar zum Thema gemacht haben...

Ich hätte mir damals mehr Profile gewünscht woraus zu erkennen ist die Lady kein Problem damit hat. Das hätte mir viel ausholen Thematik Rollikram erspart...

Den für mich war das damals nicht leicht immer gleich zu schreiben „Ach ja bin Rollifahrer und hättest du ein Problem damit“...

Dann irgendwann bin ich bei meiner Chefin gelandet und ja sie war einfach ein Glücksgriff...Auch wenn ich am Anfang echt dachte, wie kann man mit einem Frankenstein Junior (mein empfinden) soviel Spaß haben. Das besondere ist auch das ich das erste mal in meinem Leben gespürt habe, das meine Behinderung nicht im Vordergrund steht. Ausreden ja geht nicht und so fanden bei ihr kein Gehör. Sie hat mich echt gefordert das bestmögliche rauszuholen wie bei jedem anderen auch. Wenn ich bei bestimmen Dingen wie einen Rolli über eine Treppe helfen ist mir so was schon echt unangenehm, weil ich versuche wirklich vieles selbstständig zu machen. Das ist aber dieser normale Umgang den ich mir aber auch im Grunde von unserer Gesellschaft wünsche...

Das besondere ist auch, das ich endlich meine Fragen zu meiner ganzen Sexualität endlich beantworten werden konnten. Durch dieses Spielen und erleben und das reden über Empfindungen habe ich endlich Antworten gekriegt die mir damals die Therapeuten nie beantworten konnten. Als Transmensch brauchst du Therapeuten um die Gutachten zu kriegen. Da war oft nur das Thema Behinderung ist der Grund warum ich Transsexuell bin...Raum für diese Fragen waren nie da...

Mein Fazit oder Schlusswort zu diesen Zeilen soll sein...Sexualität und Behinderung ist ein Thema worüber man noch viel reden könnte und sollte. Dank einiger tollen Sexworkern bin ich endlich mit mir im Reinen und kann selbst viel entspannter darüber reden...Ja und tue es auch, weil ich dieses Thema für sehr wichtig halte...und möchte den Menschen Mut zu sprechen die noch am Anfang sind und einen Schubser brauchen...Also traut euch das auszuleben!!!


NACHTRAG:

Ich möchte ihr einige Sexworker auflisten die auf ihrer Homepage einen Text zu BDSM und Behinderte geschrieben haben...Danke das ich dies Veröffnentlichen darf...


https://studioluxberlin.de/team/profil/lady-johanna.html

Tya meine Chefin hat wahrlich keine Berührungsängste und Behindertenbonus gibt es nicht. Sie hat mir wirklich gezeigt was es heißt ein Mensch zu sein, trotz Einschränkungen...

Danke fürs Zähmen und Lehren wer ich bin...


https://miss-daria.de/

(Miss Daria ist eine gute Freundin und durch ihre vielen Ausbildungen hat sie eine Menge Erfahrung)



(Undine durfte ich auch schon kennenlernen. Sie hat wirklich auch durch ihre lange Berufserfahrung eine Menge gesehen und erlebt. Sie hat einen tollen Blogeintrag zu dem Thema geschrieben...Weswegen ich sie mal erleben wollte...)


https://princesszuleika.de/sessions-mit-handicap-behinderung/

(Ach ja die Zuleika...Sie habe ich entdeckt als ich auf der Suche nach einem Barrierefreien Studio war. So einen tollen Text und ihre Ansichten gefallen mir sehr gut. Ein super offener Mensch..Seit dem bin ich ein kleiner Fan von ihr und folge ihr...Eines Tages stehe ich vor ihrer Tür und werde Mister Unzerstörbar Nr. 2*g*...)


https://madame-simone.de/

(Endlich konnte ich sie real kennenlernen und mit ihr einen Kaffee trinken. Ja ich habe sie auf meine Seite bekommen, und darf ihren Namen hier eintragen. Sie ist einfach ein offener Mensch die keine Berührungsängste hat. Behindertenbonus Fehlanzeige und sehr offen für Transgender Fragen und Themen.